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Glossar

Barrierefreiheit

Im weiteren Sinne meint Barrierefreiheit das Fehlen von Hindernissen in unterschiedlichsten Disziplinen. Im engeren, architektonischen Sinn z.B. stufenlose Baumaßnahmen durch Ergänzung von Aufzügen und Rampen. Geregelt sind bauliche Vorgaben in der DIN 18040-1 für den Außenbereich und der DIN 18040-2 für den Innenbereich.

Bauherr

Auftraggeber eines Bauvorhabens. Der Bauherr ist rechtlich und wirtschaftlich verantwortlich. Er handelt im eigenen Namen bzw. auf eigene oder fremde Rechnung. Seine Aufgaben sind die Vorbereitung und Ausführung von Bauvorhaben. Er kann sowohl eine natürliche als auch eine juristische Person sein.

Bauträger

Der Bauträger handelt auf eigenes Risiko. Er errichtet Gebäude auf von ihm selbst erworbenen Grundstücken zum gewerbsmäßigen Vertrieb. Er handelt nach strengen Auflagen des Gesetzgebers und nach der Makler- und Bauträgerverordnung.

Bauunternehmer

Wird auch als Generalunternehmer oder Generalübernehmer bezeichnet. Der Bauunternehmer baut im Auftrag auf fremden Grundstücken.

Evidenzbasierte Barrierefreiheit

Wissenschaftlich fundierte Kenntnis zum Thema Barrierefreiheit. D.h. eine vollständige Einsicht mit besonderem Wahrheitsgehalt, hinsichtlich des tatsächlichen Fehlens von Hindernissen.

§34c GewO (Gewerbeordnung)

Makler, Bauträger und Baubetreuer bedürfen der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Die Überwachung bzw. Genehmigung durch die Gewerbeordnung ist daher unter §34c gesondert geregelt.

Nachhaltigkeit

Der Begriff der Nachhaltigkeit umfasst drei Perspektiven: eine ökonomische, eine ökologische und eine soziale. Nur wenn alle drei Aspekte beachtet werden ist ein Vorgang bzw. Produkt tatsächlich nachhaltig. WERTWIN beispielsweise handelt nachhaltig: von der ökonomischen Position der renditeoptimierten Anlageoption, über die ökologische Warte der Energieeffizienz bis hin zur sozialen Komponente des Mehrgenerationen-Hauses.

Planer

Eine auf Bauplanungen spezialisierte Person

Projektentwickler

Größere Objekte müssen vor der Erstellung durchgängig geplant und konzeptioniert werden. In die Aufgabenbereiche des Projektentwicklers fallen daher alle zweckmäßigen (direkt oder indirekt) bauvorbereitenden Maßnahmen: Von der Grundstücksuche über die Beplanung im Rahmen des geltenden Baurechts bis hin zum Verkauf oder Betrieb des Objekts. Erfüllt werden kann diese Aufgabe vom Eigentümer, dem Bauunternehmer oder z.B. einem Architekten.

Universelles Design

Ein internationales Design-Konzept. Englisch: Universal Design. Ziel ist eine Gestaltung, die jedem Menschen den Zugang bzw. die Nutzung ermöglicht. Daher orientiert sich dieser Ansatz an folgenden sieben Punkten:

1. Für alle gleichwertig nutzbar
2. Flexibel nutzbar
3. Einfach und selbsterklärend nutzbar
4. Informationen über unterschiedliche Sinne erreichbar
5. Geringe Fehlerquote in der Nutzung
6. Möglichst wenig körperliche Anstrengung bei der Nutzung
7. Ausreichend Platz zur Erreichbarkeit

WERTWIN

Wortneuschöpfung aus den Begriffen „Wert“ und „Ge-winn“. Hintergrund ist die integrative Kombination von immateriellen und materiellen Werten in der Unternehmenskonzeption und den daraus resultieren Produkten. Ziel ist eine hohe Lebensqualität. WERT+WIN = immateriell + materiell = gesteigerte Lebensqualität

Wohnpflegezone

Siedlung mit Quartierorientierung. Im und um die Wohngebäude sind Pflege- und Serviceleistungen verfügbar bzw. angesiedelt. Ziel ist ein langfristiges, selbstständiges und unabhängiges Leben der Bewohner.

Wohnquartier

auch Stadtviertel, Wohnviertel, Stadtquartier; sozial / räumlich / geografisch abgegrenzte Wohnumgebung (meist ohne offizielle Grenzziehung). Der Charakter wird von den Bewohnern geprägt.

Wohnservicezone

Wohngebiet mit fußläufig erreichbaren haushaltsnahen Dienstleistungen und Angeboten. Ziel ist ein selbstständiges Leben in der eigenen Wohnumgebung langfristig zu sichern.