Historie

Startup im Immobilienbereich mit jahrzehntelanger Expertise im Baunebengewerbe

Die WERTWIN ProjektgesellschaftmbH & Co. KG wird von Stefan Taig und seinem Vater Rainer Taig geführt. Im September 2016 gegründet, widmet sich das Unternehmen der Konzeption, dem Bau und Verkauf barrierefreier Wohnimmobilien. Der Schwerpunkt liegt – mit zentral gelegenem Firmensitz in Leipzig.

Den Bedarf erkennen

Nach jahrzehntelanger Vertriebs- und Marketingarbeit in der Automobilindustrie und im Fensterbau, gründet der Diplomingenieur Rainer Taig im Jahr 1990 WERTBAU. Das Greizer Unternehmen fertigte zunächst ausschließlich Kunststofffenster. Immer stärker findet jedoch eine Spezialisierung auf die Entwicklung von Holz- und Holz-Alu-Fenster statt.

Wird zu Firmenbeginn noch ausschließlich in den Osten Deutschlands ausgeliefert, finden sich ab dem Jahr 2000 dann in ganz Deutschland WERTBAU-Fenster.

Ein Familienunternehmen etabliert sich

Beide Söhne – Carsten und Stefan Taig – treten nacheinander in den Betrieb ein und führen WERTBAU zusammen mit ihrem Vater. Aus den anfänglichen 5 Mitarbeitern wird bis zur Jahrtausendwende eine Belegschaft von 125 Personen. 2015 waren es bereits 315 MitarbeiterInnen.

WERTBAU setzt auf die Partnerschaft zum Handwerk und etabliert sich als Marke im reinen B2B Geschäft. In direkter Rückmeldung zu den Montagebetrieben kristallisieren sich die Themen Sicherheit und Barrierefreiheit als zukunftsweisender Fokus heraus.

Kontinuierlicher Optimierungsprozess unter Eigenregie

Auf den Erfolgen der Geschäftstätigkeit fußend, werden über die Jahre am Firmenstandort 3.200m² Produktions-, Büro- und Ausstellungsflächen sowie Produktionsmaschinen für ca. 55Mio Euro gebaut und angeschafft.

Orientiert an optimaler Kapazitätssteigerung und dem Innovationspotential der Produktreihe werden Gebäude und Maschinen- bzw. Anlagenplanungen durchgehend in Eigenregie und ohne externe Berater errichtet und umgesetzt. Als einer der Marktführer im Bereich Holz- und Holz-Alu-Fenster steigt so nicht nur die Expertise in der Fensterfertigung. Auch die Einkaufs- und Projektkoordinationskompetenz wird stetig ausgebaut.

25-jähriges Firmenjubiläum wird zum Ende einer Ära und schafft Freiraum zum Neubeginn

Bereits 2012 übergibt der Schweizer Konzern Arbonia (damals noch „AFG“) die Produktion seiner Holzfenster an die Firme WERTBAU. Im November 2015 verkauft die Familie Taig ihr Unternehmen an den Konzern.

Rainer Taig begleitet die Umstrukturierung innerhalb eines zweijährigen Beratervertrag. Beide Söhne bleiben weiterhin Geschäftsführer.

Stefan Taig beendet nach 13 Monaten sein Engagement in der Firma WERTBAU unter Schweizer Führung und macht sich einen Tag später mit der WERTWIN ProjektgesellschaftmbH & Co. KG bereits wieder selbstständig. Rainer Taig ist vom ersten Tag an Geschäftsführer an seiner Seite.

Eine werteorientierte (Schein-)Innovation namens Universelles Design

Waren die Geschäftsführer bereits zuvor geprägt von anspruchsvollem Qualitätsdenken und einem hohen Maß an „WERT“-Orientierung, tragen Sie diese Ansprüche in ihre Neugründung hinein. Die Herausforderungen der Barrierefreiheit und vor allem die Erkenntnis deren Notwendigkeit sind der Antrieb der Gesamtunternehmung und des Teams.

Die Ideen sind nicht neu – die Umsetzung dennoch eine Ausnahmeerscheinung: Barrierefreier Mehrgenerationen-Wohnraum, in bezahlbarem Rahmen gefertigt ist im Immobiliensektor ein Novum. Denn der Fokus liegt nicht etwa auf Pflegeimmobilien. Sondern einer Umgebung für jeden Menschen – universell für jeden Anspruch, gleich welchen Alters oder welcher spezieller körperlicher oder geistiger Bedürfnisse. Von der Konzeption über die Sensibilisierung der Kooperationspartner bleibt die Idee des Universellen Design der rote (Leit-)Faden.

WERTWIN hat die Vision Lebensräume bereit zu stellen, die sich an den Bedürfnissen der Bewohner und ihrer Mitwelt orientieren, nicht an althergebrachten Regularien. WERTWIN baut für die Zukunft und schafft so Gewinn durch Werte. Für das Unternehmen. Für die Investoren. Für die Bewohner. Für Alle.

Im Kleinen getestet – Im Großen umgesetzt

Eine Privatunternehmung mit 14 Wohneinheiten am Wohnort von Rainer Taig wird das Sprungbrett für die Gesamtkonzeption der kommenden Projekte. Die „Teichperle“ in Merseburg umfasst 70 Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten und wird Ende 2019 abgeschlossen sein. Bereits beplant wird eine 22.000m² große Grundstücksfläche, anschließend an das LaGa-Gelände der Stadt Bad Dürrenberg. Im Speckgürtel der Landeshauptstadt schließlich ein Gelände mit 40.000m² in der Gemeinde Mellensee. Hier ist nicht nur Platz für Geschosswohnungsbau, sondern auch für Ein- und Zwei-Familienhäuser. Das Ziel sind umfassend barrierefreie Mehrgenerationen-Quartiere.